(Wie sich Einsamkeit anfühlt und aussieht)
Einsamkeit hat eine Farbe. Ein Grau, das nicht verblasst, ein Schleier, der sich über alles legt, leise und doch unübersehbar.
Sie fühlt sich kalt an, wie Eis auf meiner Haut, doch gleichzeitig erdrückend warm, wie ein Mantel, der mich umschließt und nicht loslässt. Einsamkeit ist mehr als allein sein. Es ist das Gefühl,unsichtbar zu sein, ungehört und unverstanden.
Sie sitzt in meinem Blick,in meinen Händen,in den leisen Pausen zwischen Worten, die nicht gesprochen werden. In der Leere, die bleibt, wenn niemand zurückbleibt.
Manchmal ist Einsamkeit mein größter Feind. Manchmal mein einziger Begleiter. Sie flüstert von Verlassenheit, von Hoffnungslosigkeit, und von dem Wunsch,gesehen zu werden, berührt zu werden, verstanden zu werden.
Einsamkeit zieht sich durch die Stunden, versteckt sich in der Dunkelheit der Nacht, im Schweigen des Morgens, in der Abwesenheit von Nähe.
