Draußenwar es hell.
Nicht warm – aber hell.
Die Art von Licht,
die nicht fragt,
ob du es willst.
Es ist einfach da.
Ohne Rücksicht.
Ohne Erklärung.
Ich stand am Fenster und blinzelte.
Nicht wegen der Sonne,
sondern wegen dem,
was sie in mir nicht berührte.
Sie sagten:„Geh raus, das tut gut.“
Und ich lächelte.
Wie man lächelt,
wenn man das Gegenteil denkt.
Ich ging nicht raus.
Nicht an diesem Tag.
Ich blieb,
wo der Staub in den Schatten fiel,
und die Luft nach Erinnerung roch.
Aber ich sah hin.
Zum Licht.
Nicht lange.
Nur so,
dass es mich nicht blendete.
Und für einen Moment dachte ich:
Vielleicht.
Nicht: Ja.
Nicht: Morgen.
Nur vielleicht.
Vielleicht kann ich irgendwann
wieder in das Helle ohne mich zu verlieren.
Vielleicht ist das schon ein Schritt: Nicht wegzusehen.
Nicht die Vorhänge zuziehen.
Nicht dem Tag den Rücken kehren.
Draußen war es hell.
Und ich war nicht bereit.
Aber ich war da.
Und manchmal reicht das.
Draußen war es hell
