Es war nicht viel

Ich habe heute nur einen Satz gedacht,
der mich nicht zerstört hat.
Ich habe eine Tasse gehalten,
ohne an all die Male zu denken,
als sie zu Boden fiel.
Ich habe nicht zurückgeschrieben,
nicht zurückgeschrien,
nicht zurückgewollt.
Und als ich die Straße entlanglief
–dieselbe wie immer,
dieselbe wie damals –
da blieb ich stehen,
nicht weil ich musste,
sondern weil ich wollte.
Ich sah dem Wind zu,
wie er mit den Blättern sprach,
und zum ersten Mal seit Wochen tat mir Stille nicht weh.
Es war nicht viel.
Aber es war da.
Und ich war da.
Noch.

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