Flucht ins Nichts

Renn.
Renn bis deine Beine brechen,
bis dein Herz explodiert,
bis der Boden unter dir zerreißt.
Renn.
Weg von den Stimmen,
die dich zerreißen,
weg von den Wunden,
die niemals heilen,
weg von der Stille,
die dich erdrückt.
Renn in das Nichts.
Ein schwarzes, gähnendes Loch,
das dich verschlingt,
doch auch rettet.
Das Nichts ist Freiheit,
ist Leere,
ist der letzte Atemzug,
der alles verändert.
Ich fürchte das Nichts.
Und ich sehne mich danach.
Denn im Nichts liegt das Ende
—und vielleicht auch der Anfang.

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