Er nannte mich Kunstwerk,
als sei mein Lachen ein geheimer Pinselstrich,
mein Schweigen ein Schatten,
der Tiefe schenkt.
Er legte seine Worte um mich,
wie einen Rahmen,
nicht um mich festzuhalten,
sondern um sichtbar zu machen,
was ich selbst nicht sah.
Meine Brüche
–für ihn waren sie Linien,
die nicht zerstören,
sondern verbinden.
„Du bist mehr als schön“,sagte er,
„du bist Geschichte,
du bist Atem,
du bist das,
was bleibt,
wenn das Licht sich niederlegt.
“Und in diesem Moment fühlte ich mich nicht bemalt,
nicht betrachtet
– sondern geliebt,
wie nur ein Kunstwerk geliebt wird:
mit Staunen,
mit Ehrfurcht,
mit unendlicher Zärtlichkeit.
Er nannte mich Kunstwerk
