Hunger

Mägen leer,
Straßen voll.
Regale biegen sich,
doch Teller bleiben kalt.
Hunger schreit leise,
versteckt in Augen,
übersehen im Lärm.
Nicht nur nach Brot
–auch nach Nähe,
nach Sinn,
nach Halt.
Hunger frisst tiefer als jedes Messer,
bleibt,
bis jemand teilt.

Hinterlasse einen Kommentar