ich kenn den boden,
hab ihn oft genug
mit tränen gewaschen.
kalt war er,
ehrlich,
und still.
da unten
lernt man viel über sich,
wer bleibt,
wer zerbricht,
wer wieder aufsteht.
ich hab gewartet,
bis das atmen
nicht mehr wehtat,
bis das herz
wieder leise schlug.
und dann bin ich gegangen.
langsam,
unsicher,
aber gegangen.
ich schulde keinem mut,
nur mir
dieses weiter.
ich bleib nicht liegen.
nicht mehr.
ich steh,
auch wenn alles zittert,
und ich geh,
weil ich kann.
ich bleib nicht liegen
