Wenn Worte Spuren bleiben,
gleiten sie durch stille Räume,
fließen wie Licht über alte Mauern,
berühren,
ohne zu greifen,
verweilen,
ohne sich zu zeigen.
Sie wehen durch die Luft,
getragen von einem Atem,
der kaum spürbar,
und doch unvergänglich ist.
Jede Silbe hinterlässt ein Echo,
jedes Wort einen leisen Abdruck,
der sich in Gedanken webt und dort weiterlebt,
wo Augen ihn nicht sehen,
wo Herzen ihn fühlen.
Wenn Worte Spuren bleiben
