MANIFEST DER UNVERSÖHNLICHEN

Ich schulde niemandem mein Schweigen. Schon gar nicht denen, die davon profitiert haben.
Wenn meine Wahrheit euch stört – gut. Dann hört ihr sie endlich.
Eure Entlastung ist nicht meine Aufgabe. Eure Reue kommt zu spät. Und ohne Beweis.
Ihr habt mich gemacht. Aber ich bleibe nicht euer Produkt.
Ich bin kein Opfer –ich bin Beweismaterial. Und ich rede.
Eure Anerkennung ist wertlos,solange sie nur kommt, wenn ich lächle.
Ich bin nicht hier, um zu vergeben. Ich bin hier, um zu erinnern. Laut. Unbequem. Unvergessen.
Wenn ich unbequem bin, liegt das an eurem Stuhl. Nicht an mir.
Ich bin nicht stark. Ich bin geladen. Und ich hab keine Sicherung mehr.
Jeder Satz, den ich nicht gesagt habe, hat euch geschont.Ab jetzt: keiner mehr.
Eure Fragen interessieren mich nicht. Ich bin nicht euer Bildungsprogramm für Gewalt mit Menschenhaut.

• Ich hoffe, es tut weh. Weil es wehgetan hat. Mir. Jeden verdammten Tag.

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