Kontrolle

Es beginnt leise,
kaum spürbar
–ein Zittern unter der Haut,
ein Gedanke,
der nicht gehorcht.
Dann wird es lauter.
Atem stolpert,
Herz rennt davon,
während Hände klammern,
als könnten sie das Chaos bändigen.
Körper ruft nach Ruhe,
Geist treibt weiter.
Geist schreit nach Ordnung,
doch der Körper bricht Regeln.
So tanzen sie gegeneinander,
ohne Musik,
nur Takt aus Zwang.
Manchmal scheint ein Sieg nah,
ein Moment von Klarheit,
ein fester Griff am Zügel.
Doch schon im nächsten Atemzug reißt alles wieder auseinander,
wie wilde Pferde im Sturm.
Und so bleibt der Kampf
–um dich,
um das Maß,
um die Frage,
wer führt und wer folgen muss.

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