Sie kriechen in meinen Schlaf,
ziehen an meinen Gliedern,
reißen mich aus Ruhe, aus Sicherheit.
Ich wache auf in Dunkelheit,
doch sie sind schon da,
flüstern, lachen, zerren,
drehen die Welt auf den Kopf.
Jede Entscheidung wird zur Falle,
jeder Schritt zum Sturz.
Sie jagen mich durch Räume, die ich nicht kenne,
öffnen Türen, die nirgendwo hinführen.
Die Schatten greifen nach mir,
berühren, drücken, schneiden –
mein Herz hämmert, mein Atem stockt,
mein Körper will fliehen, kann nicht.
Stimmen dröhnen, schreien,
schnappen nach mir wie hungrige Tiere.
Meine Gedanken taumeln, drehen Kreise,
ich erkenne die Wirklichkeit nicht mehr.
„Du kannst nicht entkommen,“ flüstern sie,
„du bist allein, immer allein,
niemand wird dich retten, niemand wird dich hören.“
Und doch klammere ich mich an jeden Atemzug,
jeden Herzschlag, jede winzige Hoffnung,
versuche, die Kontrolle zu halten,
aber sie lachen nur,
drehen alles ins Chaos,
bis ich schließlich wieder zusammenbreche,
erschöpft, zitternd, gefangen
zwischen Traum und Albtraum,
zwischen Angst und Körper,
und die Dunkelheit frisst mich auf.
Alpträume
