Du spürst das Kichern in der Brust, das Licht, das durch Ritzen fällt, die Freude, die kurz aufblitzt, dich durchströmt und wieder verschwindet. Dann sinkt alles, die Schatten legen sich schwer auf deine Schultern, jeder Atemzug zieht die Welt nach unten, die Trauer drückt dich in sich hinein. Feuer züngelt durch deine Venen, heiß und unaufhaltsam, Wut brennt in dir, während die Dunkelheit flüstert und Angst an deinen Knöcheln zieht.Und doch spürst du Wärme, die alles andere verblassen lässt, Liebe, die dich durchdringt, nur für diesen Moment. Du gehst durch leere Räume, Schritte hallen nach, doch niemand kommt – Einsamkeit umfängt dich, während ein Blitz im Bauch durch dich zucken lässt, Überraschung dich aufwühlt, Atem stockt.Neugier streckt die Hand aus, tastet die Welt, Herz hüpft vor Erwartung, bis Erschöpfung dich niederdrückt und alles schwer wird, jeder Gedanke wie Blei. Du siehst ein Licht am Horizont, klein, flackernd, Hoffnung, die dich weitergehen lässt, Schritt für Schritt, auch wenn Verzweiflung an dir zerrt und dich stolpern lässt.Du stehst aufrecht, spürst Stolz in jeder Faser, Brust weit, Herz pocht. Scham kriecht unter die Haut, Hitze steigt, du willst verschwinden. Dann atmest du aus, Erleichterung durchströmt dich, Ballast fällt ab. Ein Blick nach außen zeigt, dass Neid dich kurz beißt, dass Verwirrung dich wirbeln lässt, doch du trittst vor, Schritt für Schritt, Mut in dir, spürst: Du kannst es.Du atmest, fühlst, schwankst, brennst und lächelst kurz – und alles fließt ineinander, wie eine Woche, ein Tag, ein Atemzug, dein Leben in unendlich vielen Farben und Schattierungen.
Emotionen
