unter strom

ich bin müde,
aber der kopf läuft weiter.
gedanken wie drähte,
verwickelt,
unter spannung.
alles zu laut,
selbst das schweigen.
ich such den schalter,
doch find nur mehr rauschen,
mehr warum,
mehr hätte.
ich lächle,
damit es keiner merkt,
wie eng es wird
hinter der stirn.
nachts spür ich das flimmern noch,
unter der haut,
zwischen den schlägen.
es bleibt,
aber ich auch.

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