wir wandern
durch endlose räume
die sich selbst verschieben
unter unseren schritten
die wände flüstern
namen, die wir vergessen
die luft drückt
die zeit läuft rückwärts
wer wir sind
fragt niemand
und wir selbst
finden keine antwort
gedanken hängen
wie schatten an der decke
ziehen uns,
reißen uns
und lassen uns fallen
manchmal blinkt ein licht
durch ein fenster, das nicht existiert
wir greifen danach
und greifen ins nichts
und wir gehen weiter
durch die stille
durch das labyrintische nichts
durch uns selbst
ohne ankunft
ohne ausweg
nur wir
und die endlose frage
gang
