Mutters Hände von Michael Eschmann

Das Gedicht ist erschienen im Band „Tage kühl vom Regen umarmt“, erschienen bei 𝗥𝗮𝗹𝗳 𝗙𝗿𝗶𝗲𝗹 in dessen 𝗠𝗼𝗹𝗼𝗸𝗼𝗽𝗿𝗶𝗻𝘁-𝗩𝗲𝗿𝗹𝗮𝗴.
Ein schlichtes, ehrliches Gedicht, das gerade durch seine Ruhe berührt. Es erzählt ohne Pathos von einem Wiedersehen, das längst vergangen ist. Die Sprache bleibt nüchtern, fast sachlich, und lässt so den Schmerz umso deutlicher spürbar werden. Die Hände der Mutter werden zu einem Spiegel der Erinnerung, zu einem Zeichen für Nähe, Zorn und Vergebung.
Am Ende bricht das Vergessen jede Verbindung, und doch klingt in der letzten Frage „Wer sind Sie denn?“ ein stilles Echo von Liebe. Ein Text, der zeigt, dass das Alltägliche oft das Tiefste ist.

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