Hinterglas

Die Hände zittern über verschlossenen Türen,
das Herz liegt hinter Glas,
glänzend und zerbrechlich.
Jedes Wort fällt wie ein Tropfen,
Scherben brechen leise auf der Oberfläche.
Gefühle hängen in der Luft wie Nebel,
zu nah,
zu fremd,
zu verletzlich.
Man sehnt sich nach Nähe,
nach Wärme,
nach Vertrauen,
und doch zieht man sich zurück,
aus Angst, dass Berührung Schmerz wird.
Mut liegt wie ein riskantes Pflaster auf der Haut,
man legt ihn auf,
und manchmal verbrennt man sich daran.

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