Ich schreibe öffentlich über das, was weh tut.
Was bebt.
Was mich nachts nicht schlafen lässt.
Ich schreibe über Angst,
über das große Zittern,
über die Frage,
ob ich überhaupt richtig bin.
Ich schreibe mich wund.
Mich leer.
Mich auf.
Und du?
Du scrollst vorbei.
Siehst ein Gesicht, das deins nicht spiegelt.
Ein Schmerz, der dich nichts angeht.
Du bist online.
Und doch fort.
Du bist da.
Und siehst mich nicht.
Ich schreibe in die Leere.
Lese mich selbst zurück.
Und falte dann stille Hemden.
Sortiere Socken.
Wenigstens die Wäsche ist gemacht.
Wenigstens die Wäsche ist gemacht
