Sie sieht nicht aus wie offene Felder
oder ein Koffer am Bahnhof,
der auf Züge wartet.
Sie riecht nicht nach Meeresluft,
und sie klingt nicht nach lauter Musik
in einer Nacht,
die niemand enden lässt.
Meine Freiheit hat keinen Horizont.
Sie passt in meine Hände,
in diesen einen Atemzug,
der nicht abbricht,
wenn jemand den Raum betritt.
Meine Freiheit ist ein Morgen,
an dem ich nicht zuerst seinen Blick suche.
Es ist der Weg zur Tür,
den ich gehen kann,
ohne meine Schritte leiser zu machen.
Es ist der Satz,
den ich sage und nicht zurücknehme.
Es ist der Spiegel,
in dem ich mich nicht umdrehe.
Meine Freiheit hat keine Flaggen und keine Hymne.
Nur Stille
–aber die gute Sorte,
die nicht wehtut.
Sie ist klein.
Unspektakulär.
Manchmal kaum sichtbar.
Aber sie gehört mir.
Und das ist mehr,
als ich jemals zu hoffen wagte.
Meine Version von Freiheit
