Leben,
du kommst ohne Vorwarnung.
Manchmal als Schmerz,
manchmal als Wunder,
meistens als beides zugleich.
Du zwingst uns zu Schritten,
selbst wenn wir nicht wollen.
Du lässt uns fallen und stehst daneben,
wenn wir aufstehen.
Leben,
du bist nicht gerecht,
nicht berechenbar,
nicht sanft.
Und doch bist du da.
In jedem Atemzug,
in jedem Blick,
in jeder Spur,
die bleibt.
Du bist das Flackern,
das uns hält,
wenn die Nacht zu lang wird.
Leben,
du bist weder Geschenk noch Strafe.
Du bist einfach
—und darin liegt alles.
Ode an das Leben
