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  • September 16, 2025

    Der Tod

    Der Tod

    Sitzt im Nacken,unhörbar,wie Atem im Wind.Folgt jedem Schritt,steht am Ende jedes Weges.Manchmal schweigend,manchmal nah,doch immer da.Wir fürchten ihn,wir verleugnen ihn – und doch trägt er uns bis zum Schluss.

  • September 12, 2025

    Dein Verlegerwort

    Dein Verlegerwort

    Du sprichst von Spiegeln,doch meinst nur dein eigenes Glas.Zersprungen,verbeult,blind für das,was nie dein war.Du zweifelst an Narben,als wären sie Tinte,die man wegradieren könnte mit Spott und Gift.Doch meine Haut schreibt weiter,ob du liest oder nicht.Du hältst dich für Richter über Leben, die du nie gelebt hast.Verleger,der nicht veröffentlicht,sondern verurteilt.Ein Mann,der lieber Geschichten erfindet,als welche zu…

  • September 12, 2025

    Leben

    Leben

    Es wechselt die Farben,ohne uns zu fragen.Manchmal hell,manchmal dunkel.Manchmal leicht,manchmal kaum zu tragen.Und doch – immer weiter.Das ist Leben.

  • September 12, 2025

    Verkehrt

    Verkehrt

    Der Himmel rutscht nach unten,Straßen stehen schief.Fenster blicken ins Leere,Worte verlieren ihr Gewicht.Zeit stolpert,Sekunden reißen aus dem Takt.Nichts steht fest,alles kippt,alles taumelt.Verkehrt ist die Welt –und doch trägt ein unsichtbarer Faden den nächsten Schritt.

  • September 12, 2025

    Innenriss

    Innenriss

    Warum… warum immer dieses Ziehen in mir.Als ob jemand von innen an meinen Rippen kratzt.Ich sage mir: Halt durch.Aber wofür?Ich weiß es nicht.Es ist so laut in meinem Kopf und so still draußen.Niemand merkt etwas.Niemand soll etwas merken.Und ich … ich zerfalle zwischen diesen Extremen.Ich will schreien.Ich will verschwinden.Ich will bleiben.Alles zugleich.Manchmal rede ich mit…

  • September 12, 2025

    Der Schmerz

    Der Schmerz

    Auf Fotos halte ich ein Buch, und meine Hände scheinen ruhig.Sie sehen nicht die Nächte voller Kampf,die Last,die kein Name trägt.Mein Schmerz ist unsichtbar,kein Stempel,kein Verband.Doch er geht mit,jeden Schritt,jede Seite,jeden Atemzug.

  • September 12, 2025

    Hat man noch eine Seele?

    Hat man noch eine Seele?

    Hat man noch eine Seele,wenn der Geist gebrochen ist,zersplittert wie Glas unter Schritten,die nie innehielten?Hat man noch eine Seele,wenn Stille schwerer wiegt als jede Erinnerung,und Spiegelbilder nur Schatten zurückwerfen?Vielleicht war sie einmal Licht,nun trägt sie Narben,Kanten, Risse – doch selbst Asche glüht,wenn man sie atmet.Und manchmal reicht ein Funke,winzig, unscheinbar,um im Dunkeln zu flüstern:Du bist…

  • September 12, 2025

    Lyrische Fausthiebe

    Lyrische Fausthiebe

    Sie wollen,dass Worte streicheln.Doch meine Zeilen schlagen zurück.Keine Blume auf Papier,sondern Splitter im Fleisch.Ich schreibe nicht,um zu gefallen.Ich schreibe,weil Schweigen zu lange geherrscht hat.Jedes Gedicht ein Schlagabtausch – mit der Welt,mit mir.Und manchmal trifft es genau dort,wo man sich selbst nicht schützen kann.

  • September 12, 2025

    Der Schrei

    Der Schrei

    Ein Bild,das schreit,wie Worte,die brennen.Farben, die reißen,Linien, die zittern,ein Echo meiner Sätze,meiner stillen Feuer.Dein Schrei in Öl,mein Schrei in Sprache – zwei Wege,ein Riss.Und doch:Im Aushalten,im Hinsehen,wird Kunst geboren.

  • September 12, 2025

    Stolz

    Stolz

    Nicht der Stolz,den sie mir beibringen wollten – für Noten,für Schweigen,für das Bravsein.Mein Stolz ist anders.Er ist das Weitergehen,wenn der Boden fehlt.Er ist das Atmen,trotz des Gewichts.Er ist das Sprechen,obwohl die Stimme zittert.Mein Stolz ist kein Triumph.Er ist Überleben.Er ist,dass ich noch da bin.

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Wortasche

Lyrik, Monologe, Splittergespräche und ein Tanz mit dem Teufel

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Ein Gedicht soll entweder vortrefflich sein oder gar nicht existieren.
Johann Wolfgang von Goethe

Mira Rauk ist eine deutschsprachige Lyrikerin und Prosaautorin. Ihre Arbeiten kreisen um existenzielle Erfahrungen, innere Brüche und die Sprache des Überlebens. Kennzeichnend ist ihre klare, ungeschönte Form, die Verletzlichkeit sichtbar macht.

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Copyright: Mira Rauk/ Jessica Mersch

„Alle glücklichen Familien ähneln einander; jede unglückliche Familie aber ist auf ihre eigene Art unglücklich.“ Leo Tolstoi

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