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  • Oktober 10, 2025

    Prometheus

    Prometheus

    Er formte uns aus Erde,mit Händen, die wussten, was Schmerz ist.Er sah das Feuer in den Sternenund stahl ein Stück davon –nicht aus Trotz,sondern aus Liebe.Denn er wusste,dass wir frieren würdenin einer Welt ohne Licht.Seitdem brennt es in uns,dieses leise, ewige Feuer –das uns schafft,uns zerstört,uns erinnert,wer wir sind.

  • Oktober 7, 2025

    Emotionen

    Emotionen

    Du spürst das Kichern in der Brust, das Licht, das durch Ritzen fällt, die Freude, die kurz aufblitzt, dich durchströmt und wieder verschwindet. Dann sinkt alles, die Schatten legen sich schwer auf deine Schultern, jeder Atemzug zieht die Welt nach unten, die Trauer drückt dich in sich hinein. Feuer züngelt durch deine Venen, heiß und…

  • Oktober 7, 2025

    Die Welt in halber Stille

    Die Welt in halber Stille

    Jeder Ton ist ein Flüstern, das gegen die Wände meiner Ohren prallt und zerbricht. Stimmen, Schritte, Türen, das Klirren eines Glases – alles kommt gedämpft, verzerrt, bruchstückhaft. Ich erkenne nicht immer, was gesagt wird. Worte zerfallen zu Schatten, zu Fragmenten, zu brennenden Splittern, die sich in meinem Kopf festsaugen.Manchmal spüre ich den Klang eher, als…

  • Oktober 6, 2025

    Der Fuchs

    Der Fuchs

    Er wandert zwischen den Schatten,mit Augen, die mehr sehen als das Offensichtliche.Im Rascheln der Blätter, im Knacken der Äste liest er Geschichten, die andere überhören.Der Fuchs weiß:Geduld ist eine Waffe,Stille ein Schild.Er eilt nie,und doch ist er immer zuerst da.Er kennt die Fallen,doch tritt er selten hinein.Denn seine Weisheit besteht nicht darin,stärker zu sein als…

  • Oktober 6, 2025

    Atem verpfändet

    Atem verpfändet

    Ich bin deine Lunge.Nicht mehr rosa, nicht mehr weich.Ein dunkles Tier, zusammengekrümmt in deinem Brustkorb, schlagend, zitternd, doch niemals schlafend.Ich war einmal dein Freund, dein unsichtbarer Helfer, ich trug den Atem in dich hinein und hinaus, unermüdlich.Jetzt bin ich dein Gefängnis.Deine Kammer aus Ruß.Dein Schlund, der nach Rauch schreit.Ich wache auf, wenn du schläfst.Ich wache…

  • Oktober 5, 2025

    Alpträume

    Alpträume

    Sie kriechen in meinen Schlaf,ziehen an meinen Gliedern,reißen mich aus Ruhe, aus Sicherheit.Ich wache auf in Dunkelheit,doch sie sind schon da,flüstern, lachen, zerren,drehen die Welt auf den Kopf.Jede Entscheidung wird zur Falle,jeder Schritt zum Sturz.Sie jagen mich durch Räume, die ich nicht kenne,öffnen Türen, die nirgendwo hinführen.Die Schatten greifen nach mir,berühren, drücken, schneiden –mein Herz…

  • Oktober 5, 2025

    Die Welt in halber Stille

    Die Welt in halber Stille

    Jeder Ton ist ein Flüstern, das gegen die Wände meiner Ohren prallt und zerbricht. Stimmen, Schritte, Türen, das Klirren eines Glases – alles kommt gedämpft, verzerrt, bruchstückhaft. Ich erkenne nicht immer, was gesagt wird. Worte zerfallen zu Schatten, zu Fragmenten, zu brennenden Splittern, die sich in meinem Kopf festsaugen. Manchmal spüre ich den Klang eher,…

  • Oktober 4, 2025

    Ahnungslos

    Ahnungslos

    Sie ging ihren Weg, leicht und unbedacht,ahnungslos, was hinter der nächsten Ecke lauert.Die Falle lag verborgen, unscheinbar,doch sie wartete, bereit zuzuschlagen.Ein Schritt, ein Moment –und plötzlich war alles anders.Die Welt schien sich zu verschieben,die Luft schwer, die Schatten dichter.Sie kämpfte, stolperte, tastete nach Halt,die Fesseln unsichtbar, doch spürbar.Jeder Atemzug ein Widerstand,jede Bewegung ein Versuch zu…

  • Oktober 4, 2025

    Unaufhaltsam

    Unaufhaltsam

    Er sah sie,ein Blitz in der Stille,und wusste sofort:Nichts würde ihn halten.Sein Herz raste,ein Feuer loderte in ihm,Gedanken wirbelten,die Vernunft verlor ihr Gewicht.Er trat näher,vom Drang getrieben,als wäre alles andere vergessen, verschwunden, bedeutungslos.Und er konnte nicht widerstehen –nicht jetzt, nicht hier,nicht jemals.

  • Oktober 4, 2025

    Unaufhaltsam, andere Version

    Unaufhaltsam, andere Version

    Er sah sie –ein Funke, der alles entflammte.Sein Verstand wehrte sich,doch sein Trieb war stärker.Er konnte nicht widerstehen.

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Wortasche

Lyrik, Monologe, Splittergespräche und ein Tanz mit dem Teufel

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Ein Gedicht soll entweder vortrefflich sein oder gar nicht existieren.
Johann Wolfgang von Goethe

Mira Rauk ist eine deutschsprachige Lyrikerin und Prosaautorin. Ihre Arbeiten kreisen um existenzielle Erfahrungen, innere Brüche und die Sprache des Überlebens. Kennzeichnend ist ihre klare, ungeschönte Form, die Verletzlichkeit sichtbar macht.

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Copyright: Mira Rauk/ Jessica Mersch

„Alle glücklichen Familien ähneln einander; jede unglückliche Familie aber ist auf ihre eigene Art unglücklich.“ Leo Tolstoi

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