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  • Oktober 4, 2025

    Wehrlos

    Wehrlos

    Sie stand da, ohne Schutz, und plötzlich schien die Welt den Atem anzuhalten. Alles, woran sie sich festgehalten hatte, zerfiel leise unter ihren Fingern. Jede Berührung, jeder Blick traf sie wie ein Sturm, der unaufhaltsam über sie hinwegrollte. Sie konnte nichts tun, sich nicht wehren, nur fühlen – die rohe, ungeschönte Wahrheit ihrer eigenen Verletzlichkeit.…

  • Oktober 4, 2025

    Wehrlos, andere Version

    Wehrlos, andere Version

    Sie stand da,nichts hielt sie, nichts schützte sie. Jeder Blick, jede Berührung traf sie unbarmherzig. Wehrlos fühlte sie die rohe Wahrheit ihrer Verletzlichkeit – schmerzhaft, klar, unaufhaltsam.

  • Oktober 4, 2025

    Vatertag

    Vatertag

    Du trägst nicht nur Lasten,du trägst auch Lachen.In deinen Händen ruht die Sicherheit kleiner Welten.Du bist der Fels,auf dem Vertrauen wächst,und zugleich der Wind,der Träume weiterträgt.Dein Blick sagt:„Ich bin da.“Deine Stimme lehrt,ohne laut zu werden.Vatersein ist kein Titel,den man einmal erhält –es ist ein tägliches Geschenk,das du uns gibst,unbemerkt, selbstverständlich,und doch so groß.Heute halten wir…

  • Oktober 4, 2025

    Geduldsfaden

    Geduldsfaden

    Dünn wie Glas,unsichtbar gespanntzwischen Herz und Atem.Jeder Tropfen Lärm,jedes Gewicht von Wortenzieht daran.Noch hält er –zitternd,bebend,ein letzter Halt.Doch wenn er reißt,fallen keine Funken,nur Stille,die alles verschluckt.

  • Oktober 4, 2025

    Thronwechsel

    Thronwechsel

    Ein Name verblasst,ein anderer leuchtet neu.Der Großherzog tritt ab,sein Sohn nimmt Platzauf dem alten Stuhl der Geschichte.Die Krone glänzt,doch sie schneidet auch.Was wie Glorie wirkt,ist Last aus Pflicht.Für das Land ein Augenblick im Wandel,für den Träger ein Leben im Spiegel der Anderen.

  • Oktober 4, 2025

    Wenn Worte fliegen

    Wenn Worte fliegen

    Sie spricht, und Worte steigen auf wie Vögel,leicht, leise, manchmal scharf wie Federn im Wind.Manche erreichen ihr Ziel, manche verfehlen,doch jedes hinterlässt Spuren, unsichtbar und tief. Ein falsches Wort kann Mauern bauen,ein sanftes Wort Brücken schlagen.Sie hält inne, lauscht der Stille zwischen den Sätzen,und erkennt: Worte fliegen –doch sie entscheiden, wohin.

  • Oktober 4, 2025

    Am seidenen Faden

    Am seidenen Faden

    Sie hängt an einem seidenen Faden,dünn wie Morgentau, glänzend im Licht.Wind und Sturm lassen sie taumeln,doch sie hält sich, spürt den zarten Halt,zwischen Angst und Mut, Fallen und Fliegen. Blätter flüstern Geschichten von Stärke,Sonnenstrahlen brechen durch Wolken,zeigen Farben, die Hoffnung tragen. Jeder Schritt auf dem Fadenist ein Triumph, ein Zeichen von Leben.Zerbrechlichkeit bedeutet nicht Schwäche…

  • Oktober 4, 2025

    Wenn der Faden reißt

    Wenn der Faden reißt

    Der Halt bricht,die Welt verstummt.Ein Atemzug,ein Funke Licht —und aus dem Riss wächst etwas Neues.

  • Oktober 4, 2025

    Der Untergang, andere Version

    Der Untergang, andere Version

    Ein letzter Atemzug,und das Meer schließt sich,als wäre nichts gewesen.Nur Stille,die schwerer wiegt als jedes Denkmal.

  • Oktober 4, 2025

    Der Untergegang

    Der Untergegang

    Ein Schuh im Schlick.Das Wasser weiß mehr als wir.

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Wortasche

Lyrik, Monologe, Splittergespräche und ein Tanz mit dem Teufel

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Ein Gedicht soll entweder vortrefflich sein oder gar nicht existieren.
Johann Wolfgang von Goethe

Mira Rauk ist eine deutschsprachige Lyrikerin und Prosaautorin. Ihre Arbeiten kreisen um existenzielle Erfahrungen, innere Brüche und die Sprache des Überlebens. Kennzeichnend ist ihre klare, ungeschönte Form, die Verletzlichkeit sichtbar macht.

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Copyright: Mira Rauk/ Jessica Mersch

„Alle glücklichen Familien ähneln einander; jede unglückliche Familie aber ist auf ihre eigene Art unglücklich.“ Leo Tolstoi

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