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  • Oktober 1, 2025

    Tauziehen

    Tauziehen

    Zwei Stimmen wohnen unter deiner Haut.Die eine schreit:„Du kannst!Du bist mehr als Schatten.“Die andere flüstert:„Zu wenig.Zu spät.Zu klein.“Zwischen beiden spannt sich dein Körper,ein Seil im Wind,gezerrt von Gegensätzen.Manchmal reißt die Haut,manchmal reißt die Stimme,doch du hältst –nicht aus Stärke,sondern weil es dein Seil ist,dein Spiel,dein Ringen.Und vielleicht liegt Selbstbewusstsein nicht im Sieg,sondern im Mut,das Seil…

  • Oktober 1, 2025

    Asche im Atem

    Asche im Atem

    Zigaretten glimmen,Asche fällt.Ein Atemzug kürzt die Zeit,doch welcher nicht?Denn auch ohne Rauchverglimmt das Leben.Langsam,lautlos,mit jedem Tag.Die Frage bleibt:welches Feuerwill ich brennen lassen – das, das mich frisst,oder das,das mich wärmt?

  • Oktober 1, 2025

    Leben und Tod

    Leben und Tod

    Leben berührt dichwie eine offene Hand,warm, unruhig,voller Versprechen.Tod schaut zurückaus jedem Spiegel,schweigend,geduldig.Dazwischen dein Schritt – zerbrechlich,verletzlich,doch leuchtend genug,um beide zu tragen.

  • Oktober 1, 2025

    Misshandlung

    Misshandlung

    Nicht erst im Schlag.Schon im Schweigen.Schon im Blick,der verletzt.Beginnt,wenn Wärme fehlt,wenn Nähe entzogen,wenn Liebe zum Messer wird.

  • Oktober 1, 2025

    Aufrecht

    Aufrecht

    Nicht mehr gebeugtunter fremden Stimmen,nicht mehr gefesseltvon alten Schatten.Ein Körper richtet sich,ein Atem zieht Grenzen,eine Stimme trägt ohne Zittern.Aufrecht – kein Triumph,nur Wahrheit im Stand.

  • September 17, 2025

    Mittwoch

    Mittwoch

    Halbzeit der Woche,doch kein Sieg.Berge von Aufgaben,Stimmen drängen.Die Mitte trägtkein Gleichgewicht,nur Schwere.

  • September 17, 2025

    Dienstag

    Dienstag

    Die Maschine läuft,Räder greifen.Gestern verblasst,morgen fern.Dienstag ist Zwischenraum,grau und still – ein Atem ohne Klang.

  • September 17, 2025

    Montag

    Montag

    Der Wecker reißtden Traum entzwei.Stühle knarren,Blicke stumpf.Ein neuer Anfang,doch die Müdigkeitsitzt längst im Nacken.

  • September 17, 2025

    Sichtbar

    Sichtbar

    Sie wird gesehenLange unsichtbar,doch ein Blick bleibt.Kein Allein mehr,nur Freude – endlich da.

  • September 16, 2025

    Schlaflosigkeit

    Schlaflosigkeit

    Nacht klebt wie Teer an den Lidern.Gedanken jagen im Kreis,bis Funken schlagen.Stunden zerfallen,ohne Gewicht.Kissen trägt nur Leere,nur Schweiß.Schlaflosigkeit – ein Miststück,das lacht im Dunkeln,während ich zerfranse.

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Wortasche

Lyrik, Monologe, Splittergespräche und ein Tanz mit dem Teufel

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Ein Gedicht soll entweder vortrefflich sein oder gar nicht existieren.
Johann Wolfgang von Goethe

Mira Rauk ist eine deutschsprachige Lyrikerin und Prosaautorin. Ihre Arbeiten kreisen um existenzielle Erfahrungen, innere Brüche und die Sprache des Überlebens. Kennzeichnend ist ihre klare, ungeschönte Form, die Verletzlichkeit sichtbar macht.

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Copyright: Mira Rauk/ Jessica Mersch

„Alle glücklichen Familien ähneln einander; jede unglückliche Familie aber ist auf ihre eigene Art unglücklich.“ Leo Tolstoi

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