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  • September 16, 2025

    Das Gewicht der Stille

    Das Gewicht der Stille

    Reden klingt,wie Silber auf Stein – hell,doch schnell vergehbar.Schweigen bleibt,schwerer als Gold.Es füllt Räume,drückt auf Brust und Augen.Manchmal schützt es,manchmal frisst es.Und zwischen beidem steht der Mensch,unsicher,ob ein Wort rettet – oder zerstört.

  • September 16, 2025

    Schlaflosigkeit, Reprise

    Schlaflosigkeit, Reprise

    Nacht liegt schwer wie ein Stein auf der Brust.Gedanken reißen Fäden,knüpfen Netze aus Lärm.Der Körper schreit nach Ruhe,doch das Gehirn trommelt weiter,unbarmherzig.Schlaf bleibtein verschlossenes Zimmer,Schlüssel verloren im eigenen Kopf.

  • September 16, 2025

    Offene Fragen

    Offene Fragen

    Suizid –kein Muster,kein Plan,kein Vorzeichen sicher.Zurück bleiben Räume,durchzogen von Fragen,von Stimmen im Kopf,die keine Antwort geben.Stille füllt die Lücken,Schuld wächst im Schatten,doch Wahrheit entgleitet wie Sand.Zurück bleibt Liebe,zerschnitten,fragend,unerlöst.

  • September 16, 2025

    Familie, andere Version

    Familie, andere Version

    Blut verpflichtet nicht.Mythos,der nichts hält.Familie – keine Kette,kein Erbe,sondern Nähe,die wählt.Gefunden im Dunkeln,im Bruch,im Halt,der bleibt.

  • September 16, 2025

    Familie

    Familie

    Nicht Blut,sondern Wahl.Familie wächst im Fremden,wenn Augen einander erkennen.Kein Erbe,kein Zwang,sondern Fäden,gesponnen im Jetzt.Gefunden,nicht geboren.Genug,um zu tragen.

  • September 16, 2025

    Er nannte mich Kunstwerk

    Er nannte mich Kunstwerk

    Er nannte mich Kunstwerk,als sei mein Lachen ein geheimer Pinselstrich,mein Schweigen ein Schatten, der Tiefe schenkt.Er legte seine Worte um mich,wie einen Rahmen,nicht um mich festzuhalten,sondern um sichtbar zu machen,was ich selbst nicht sah.Meine Brüche –für ihn waren sie Linien,die nicht zerstören,sondern verbinden.„Du bist mehr als schön“,sagte er,„du bist Geschichte,du bist Atem,du bist das,was bleibt,wenn…

  • September 16, 2025

    Schlaflosigkeit, die dritte

    Schlaflosigkeit, die dritte

    Verzweiflung presst den Atem ab.Müde,doch das Dunkelhält gefangen.Uhren ticken,Gedanken zerfetzen,Augen weigern sich zu fallen.Die Nacht frisst Stunden,Herz wird schwerer,Stille wächst zu Mauern ohne Ausweg.

  • September 16, 2025

    Unsichtbares Volk

    Unsichtbares Volk

    Straßen voll Schritte,doch keiner zählt.Stimmen verhallen zwischen Mauern aus Glanz und Glas.Kleine Hände tragen Lasten,schwerer als Worte.Mächtige thronen,reden vom Volk,doch meinen nur Zahlen.Unsichtbares Volk –und doch trägt es die Welt auf seinem Rücken.

  • September 16, 2025

    Die Monster unter meinem Bett

    Die Monster unter meinem Bett

    Sie haben keine Klauen,keine Zähne.Sie tragen meine Sorgen,meine Scham,meine Schuld.Wenn das Licht erlischt,kriechen sie näher,setzen sich auf meine Brust.Und ich weiß:Sie sind aus mir,doch stärker als Schlaf.

  • September 16, 2025

    Ich bin mein grösster Feind

    Ich bin mein grösster Feind

    Spiegel zeigt kein Fremdes,nur mich – und doch ein Gegner.Gedanken schärfen Messer,Zweifel schlagen Wunden.Kein Wort von außen trifft so tief wie meine eigenen.Ich baue Mauern,reiße Brücken,stelle Fallen auf meinem Weg.Und dennoch gehe ich weiter,gefangen im Kampf gegen mich selbst.

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Wortasche

Lyrik, Monologe, Splittergespräche und ein Tanz mit dem Teufel

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Ein Gedicht soll entweder vortrefflich sein oder gar nicht existieren.
Johann Wolfgang von Goethe

Mira Rauk ist eine deutschsprachige Lyrikerin und Prosaautorin. Ihre Arbeiten kreisen um existenzielle Erfahrungen, innere Brüche und die Sprache des Überlebens. Kennzeichnend ist ihre klare, ungeschönte Form, die Verletzlichkeit sichtbar macht.

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Copyright: Mira Rauk/ Jessica Mersch

„Alle glücklichen Familien ähneln einander; jede unglückliche Familie aber ist auf ihre eigene Art unglücklich.“ Leo Tolstoi

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